Meine Position in der psychol. Beratung

Innenschau halten

Reflexion und Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Lösung liegt bereits in einem – es gilt, sie zu entdecken.

Der Begriff „Berater“, und somit auch der, eines psychologischen Beraters, ist oft mit einer Erwartungshaltung wie z.B.: „So, nun mach Du mal. Sag mir, was ich tun soll, um …“ verknüpft. Mein Verständnis an die Rolle als psychologischer Berater geht jedoch von einem anderen Verständnis aus.

Ich handle nach der Maxime, dass „Ratschläge auch Schläge sind“. Davon abgeleitet wird, meiner langjährigen Erfahrung nach, Ratschlägen oft mit Widerstand begegnet, da der Coachee diese als eher nicht umsetzbar bewertet (die Ratschläge kommen ja nicht von ihm/ihr). Oder aber, die Ratschläge werden „erst einmal“ in eine folgende Umsetzungsphase übernommen, sind jedoch von vorn herein mit einer grossen Möglichkeit des Scheiterns behaftet, da ja, aus Coachee-Sicht, die Lösung (der Ratschlag) nicht von ihm/ihr selbst entwickelt wurde. Also, kann ich, aus Coachee-Sicht, die „Schuld“ des Scheiterns ja beim psychologischen Berater abgeben.

Somit liegt ein wichtiger Fokus meiner psychologischen Beratung darin, dass die von mir beratene Person durch die Anwendung verschiedenster Techniken, vornehmlich durch biografische Arbeiten, in die Lage ist, selbst Lösungen zu entwickeln, von denen der Coachee sich selbst für ausgewählte Situationen Besserung verspricht.

Vor Beauftragung als Ihr psychologischer Berater machen Sie sich bitte bewusst, dass ich mich in dieser Rolle weder als Heilsbringer noch als Zwangsbeglücker positioniere. Mich jedoch auch dann professionell hervortue, wenn es gilt, Konsequenzen von Entscheidungen aufzuzeigen – vor allem dann, wenn Alternativen abgewogen werden sollen.

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